Infobrief Mai 2010
Europaparlament stimmt für Vereinfachung der EU-Agrarpolitik
Eine Mehrheit der Europaabgeordneten hat sich am Dienstag für die Vereinfachung der EU-Regeln für Landwirte ausgesprochen. Dies soll weniger Bürokratiekosten für die Europäische Union selbst und auch für die zuständigen Behörden in den einzelnen Mitgliedstaaten bewirken. Zu den wesentlichen Forderungen des Parlaments zählt unter anderem die Vereinfachung der Cross-Compliance. Das sind Regeln, die die Landwirte einhalten müssen, um von der Europäischen Union Direktzahlungen zu erhalten. Darunter fallen beispielsweise Umweltschutzschutzauflagen, der gute Erhalt von Ackerflächen sowie Vorschriften zur Kennzeichnung von Tieren. Ich bin der Meinung, dass Landwirte mehr Zeit für ihre Arbeit in den Betrieben haben müssen. Die Arbeit am Schreibtisch muss auf ein sinnvolles Maß reduziert werden. Insbesondere begrüße ich daher die Forderung des Parlaments, vor allem kleine landwirtschaftliche Familienbetriebe zu entlasten und die Beratungsmöglichkeiten für Landwirte zu verbessern.
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Nutzung von Thrombin als Lebensmittelzusatzstoff abgelehnt
Das Europäische Parlament sprach sich am Mittwoch mit einer knappen Mehrheit von 370 Ja-Stimmen bei 262 Nein-Stimmen und 32 Enthaltungen gegen die Verwendung von Thrombin als Lebensmittelzusatzstoff aus, obwohl keine Gesundheitsgefährdung gegeben ist. Thrombin ist ein Stoff, der Lebensmitteln nur für eine bessere Optik zugemischt wird und aus essbaren Teilen von Tieren hergestellt wird. Das aus Schweine- und Rinderblut bestehende Enzym ist gesundheitlich unbedenklich. Seine Aufgabe besteht darin, mehrere Fleischstücke zu einem einzigen Fleischprodukt zu verbinden. Ich stimme meinen CDU/CSU-Kollegen des Ausschusses für Volksgesundheit und Verbraucherschutz daher ausdrücklich zu, dass eine klare Kennzeichnung wesentlich hilfreicher als ein Verbot gewesen wäre. Der Verbraucher darf nicht getäuscht werden, soll aber letztendlich selbst über den Konsum derartiger Produkte entscheiden können.
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Erster Schritt zur Neuregulierung der Finanzmärkte: Hedgefonds
Am Montag beschloss der Ausschuss für Wirtschaft und Währung des Europäischen Parlaments, dass Hedgefonds und alternative Fondstypen erstmals EU-weiten Regeln unterliegen sollen. Eine verbesserte grenzüberschreitende Aufsicht soll nun auch unter Anwendung von EU-Regeln Hedgefonds aus Drittstaaten prüfen. Diese dürfen erst dann in der Europäischen Union aktiv werden, wenn die entsprechenden Staaten Abkommen zur Kooperation und zum Informationsaustausch mit der Europäischen Union unterzeichnet haben. Der rechtsfreie Raum für Hedgefonds soll somit deutlich eingeschränkt und eine größere Transparenz innerhalb der Finanzmärkte geschaffen werden. Nun bin ich gespannt, wie die Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament und dem Rat verlaufen werden. Zu unseren klaren Forderungen zählen Transparenz, Meldepflichten und europäische Kontrolle. Erst wenn sich beide Institutionen geeinigt haben, kann die endgültige Entscheidung im Parlament zu diesem Thema fallen.
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Ihre Elisabeth Jeggle
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Treffen mit Richard Doyle, Präsident des Internationalen Milchwirtschaftsverbandes
Mit dem Kanadier Doyle führte ich ein sehr informatives und interessantes Gespräch über aktuelle Entwicklungen des Milchmarktes sowie über das geplante Handelsabkommen zwischen Kanada und der EU.
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Keine Patentierung von landwirtschaftlichen Pflanzen und Nutztieren
CDU Fraktion im Bundestag und CDU Abgeordnete im Europäischen Parlament ziehen an einem Strang
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Europäische Stunde am Wirtschaftsgymnasium in Wangen
An diesem Montag besuchte ich das Wirtschaftsgymnasium in Wangen. In einer Fragestunde zu aktuellen europapolitischen Themen versuchte ich die diversen Fragen der Schüler nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten.
Besuchergruppen 2010
Besuchergruppen 2009
Besuchergruppen 2008
20 Jahre Männerchor Haistergau
Milchgipfel 2008
Besuchergruppen 2007
Besuchergruppen 2011
Besuchergruppen 2011
Europaklasse des Instituts für soziale Berufe Ravensburg am 12. Dezember 2011 in Straßburg
Besuchergruppen 2011
Sieger des Bundeswettbewerb für landwirtschaftliche Berufe am 22. November 2011 in Brüssel
Besuchergruppen 2011
Hochschule für Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg am 16. November 2011 in Straßburg
Besuchergruppen 2011
Wirtschaftsgymnasium Wilhelm-Schickard-Schule Tübingen am 16. November 2011 in Straßburg
Besuchergruppen 2011
Vorstände der Volks- und Raiffeisenbanken Ehingenam 17. Oktober 2011 in Brüssel
Besuchergruppen 2011
Bischof Sproll Gymnasium Rißegg mit Nobelpreisträger Muhammad Yunus am 06. Juli 2011 in Straßburg




