Bericht aus Straßburg zur Plenarwoche vom 21.-24. April 2008

Steigende Lebensmittelpreise in der EU und Drittländern
Am 22. April fand im Europäischen Parlament (EP) eine Debatte über die steigenden Lebensmittelpreise in der EU und in Drittländern statt. Bei Rat, Kommission und EP herrschte hier ein breiter Konsens darüber, dass teure Lebensmittel ein globales Problem sind, welches auch global angegangen werden muss. Rat und Kom-mission führten an, dass es vielfältige Gründe für den Preisanstieg gibt, wie z.B. die größere Nachfrage in Asien, klimatische Veränderungen, die verschiedenen Probleme in Kriegs- und Konfliktregionen sowie der Anstieg der Rohstoffpreise. Biokraftstoffe dürften nicht grundsätzlich als Sündenbock herhalten, da sie nur 2% der landwirtschaftlichen Produktion in Europa ausmachen. Daneben sind bereits heute die Prämien für Flächenstilllegungen sowie die Mittel für Exporterstattungen auf Null gestellt. Außerdem wurde vom EP der negative Einfluss von großen Anlagefonds und Spekulationen mit Lebensmitteln kritisiert. Meiner Meinung nach ist es jetzt wichtig, eine schnelle Lösung zu finden, um einerseits Hunger in anderen Weltteilen zu ver-meiden und andererseits die für die europäischen Landwirte gerade auf ein gerechtes Niveau gestiegenen Prei-se für Agrarprodukte in Europa zu halten! Die Landwirte in unserer Region müssen weiter in der Lage sein, genügend gute Nahrungsmittel zu produzieren und sich zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Gleichzeitig müs-sen wir dazu beitragen, dass Landwirte in den Entwicklungsländern mit europäischer Aufbauhilfe vor Ort selbst deren landwirtschaftliche Produkte erzeugen können. Die weltweiten Herausforderungen Klimawandel, Energie- und Ernährungssicherheit bringen uns in eine Situation, in der wir völlig neu beginnen müssen zu denken. Weitere Infos finden Sie hier

Chinas Afrika-Politik
Am Dienstagabend diskutierten die Europaabgeordneten über die Entwicklungspolitik in Bezug auf Afrika und vor allem über die Rolle Chinas hierbei. In den letzten Jahren ist China zu einem der größten Nettoimpor-teure von Rohstoffen wie Erdöl und anderen Waren geworden. Gleichzeitig unterhält das Reich der Mitte, spä-testens seit dem China-Afrika-Kooperationsforum 2006 in Peking, enge wirtschaftliche Beziehungen zu 53 af-rikanischen Staaten. Diese erhalten von China günstige, jedoch zweckgebundene Kredite, welche die hohe Gefahr der Verschuldung dieser Länder bergen. Außerdem siedeln sich zunehmend chinesische Unternehmen in Afrika an, um dort Rohstoffe auszubeuten. Der Entwicklungsausschuss des EP befürchtet, dass dies zu Raubbau und sozialem Ungleichgewicht führe. Afrika soll geholfen werden, den Weg aus der "Rohstofffalle" zu finden. Hierfür wollen wir einen gemeinsamen Ansatz der EU und Chinas entwickeln, um so den afrikani-schen Arbeitsmarkt auszubauen, nicht-zweckgebundene Hilfszusagen zu fördern, sowie durch Abrüstung und Rückverfolgbarkeit der Waffen das Problem von bewaffneten Konflikten in Afrika einzudämmen. Weitere In-fos finden Sie hier

Folgen einer Nulltoleranzregelung bei genveränderten Organismen (GVO) nicht unterschätzen
Auf Antrag des Agrarausschusses fand am Mittwoch, den 23. April 2008, eine Plenumsdebatte und Ausspra-che mit der Kommission zur Nulltoleranzregelung für nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen (GVO) und damit einhergehende wirtschaftliche Folgen statt. Derzeit wird eine wachsenden Anzahl an Fällen registriert, bei denen ein zufälliges Vorkommen von Spuren genetisch veränderter Kulturen festgestellt wird, die in der EU nicht zugelassen sind, allerdings von Haupthandelspartnern der EU bereits genehmigt wurden. Die Abgeordneten sprachen sich mehrheitlich gegen eine Nulltoleranzregelung aus und forderten die Kom-mission auf, einen Schwellenwert von 0,7-0,9% zuzulassen. Außerdem müsse das Zulassungsverfahren für si-chere GVO Tierfuttermittel deutlich beschleunigt werden; eine Zulassungszeit von 30 Monaten verglichen mit 12 Monaten in den USA sei inakzeptabel. Fleisch von Tieren, die mit genveränderten Pflanzen gefüttert wer-den, darf bis heute ohne Einschränkung in die EU eingeführt werden. Das führt zu einer Täuschung der Verbraucher, die solche Einzelinformationen nicht haben. Um vertrauenswürdig und ebenso wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir also schnellstens von der Nulltolleranzregelung wegkommen! Weitere Infos finden Sie hier  

Ihre Elisabeth Jeggle

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News
Jan
27

Treffen mit Richard Doyle, Präsident des Internationalen Milchwirtschaftsverbandes

Mit dem Kanadier Doyle führte ich ein sehr informatives und interessantes Gespräch über aktuelle Entwicklungen des Milchmarktes sowie über das geplante Handelsabkommen zwischen Kanada und der EU.


Jan
23

Keine Patentierung von landwirtschaftlichen Pflanzen und Nutztieren

CDU Fraktion im Bundestag und CDU Abgeordnete im Europäischen Parlament ziehen an einem Strang


Jan
18

Europäische Stunde am Wirtschaftsgymnasium in Wangen

An diesem Montag besuchte ich das Wirtschaftsgymnasium in Wangen. In einer Fragestunde zu aktuellen europapolitischen Themen versuchte ich die diversen Fragen der Schüler nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten.


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Service Schule Tettnang am 1. Februar 2012 in Brüssel

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Versorgungsamt Stuttgart am 15. Dezember 2011 in Straßburg

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Schulleiterinnen aus dem Landkreis Biberach am 13. Dezember 2011 in Straßburg

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Sieger des Bundeswettbewerb für landwirtschaftliche Berufe am 22. November 2011 in Brüssel

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Hochschule für Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg am 16. November 2011 in Straßburg

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Gymnasium Aulendorf am 17. November 2011 in Straßburg

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Wirtschaftsgymnasium Wilhelm-Schickard-Schule Tübingen am 16. November 2011 in Straßburg

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Robert- Bosch- Schule Ulm am 15. November 2011 in Straßburg

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St. Klara Rottenburg am 15. November 2011 in Straßburg

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Europa Zentrum Stuttgart am 07. November 2011 in Brüssel

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Stipendiaten Mummert-Stiftung am 3. November 2011 in Brüssel

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Gymnasialklasse aus Karlsbad am 26. Oktober 2011 in Straßburg

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Jörg Zürn Gewerbeschule Überlingen am 26. Oktober 2011 in Straßburg

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Rechtsreferendare Tübingen am 25. Oktober 2011 in Straßburg

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Humpisschule Ravensburg am 20. Oktober 2011 in Brüssel

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Vorstände der Volks- und Raiffeisenbanken Ehingenam 17. Oktober 2011 in Brüssel

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CDU Mengen am 13. Oktober 2011 in Brüssel

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Carl-Lämmle Gymnasium Laupheim am 28. September 2011 in Straßburg

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Ferdinand-von-Steinbeis Schule Reutlingen am 27. September 2011 in Straßburg

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Regierungspräsidium Tübingen am 21. September 2011 in Brüssel

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Gemeinderat Dietenheim am 22. September 2011 in Brüssel

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Bürgerforum Wangen am 20. September 2011 in Brüssel

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Bundesluftfahrtamt am 15. September 2011 in Straßburg

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CDU Allmendingen am 26. August 2011 in Brüssel

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Kepler-Gymnasium Tübingen am 13. Juli 2011 in Brüssel

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Gymnasium Isny am 07. Juli 2011 in Straßburg

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Bischof Sproll Gymnasium Rißegg mit Nobelpreisträger Muhammad Yunus am 06. Juli 2011 in Straßburg

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Bischof Sproll Gymnasium Rißegg am 06. Juli 2011 in Straßburg

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Mathias-Erzberger-Schule Biberach am 04. Juli 2011 in Brüssel

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GWRS Mietingen am 06. Juli 2011 in Straßburg

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Kunstverein Riedlingen, am 23. Juni 2011 in Brüssel

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Junge Union Kreisverband Biberach, am 10. Juni 2011 in Straßburg

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Universität Duisburg-Essen, am 17. Juni 2011 in Brüssel

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Eugen-Bolz-Gymnasium Rottenburg, am 8. Juni 2011 in Straßburg

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Caritasverband Diözese Rottenburg, am 24. Mai 2011

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Deutscher Bundeswehrverband Ulm, am 12. Mai 2011 in Brüssel

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Altenpfleger Friedrichshafen, am 12. Mai 2011 in Straßburg

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Dornier Senioren Friedrichshafen, am 11. Mai 2011 in Straßburg

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Inner Wheel Club Ravensburg, am 11. Mai 2011 in Straßburg

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Mitarbeiter der LEL Schwäbisch-Gmünd, am 14. April in Brüssel

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Besuchergruppe der GIZ, am 13. April in Brüssel

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Mädchengymnasium St. Klara Rottenburg, am 7. April in Straßburg

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Musikverein Binzwangen am 6. April in Straßburg

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Eugen-Bolz-Gymnasium Rottenburg, am 05. April in Straßburg

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Heidegger Gymnasium Meßkirch, am 05. April in Straßburg

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VDL Bundesverband, am 24. März in Brüssel

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CDU Kressbronn, am 17.03.2011 in Brüssel

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offizielle Besuchergruppe aus dem Bezirk Württemberg-Hohenzollern, am 09.03.2011 in Straßburg

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Entwicklungsverband LEV Mittlerer Schwarzwald, am 15.02.2011 in Straßburg

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Ehrenamtlich engagierte Vereine und Gruppen, am 27.01.2011 in Brüssel

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CDU Haigerloch, am 27.01.2011 in Brüssel

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Gastronomieschule Tettnang, am 27.01.11 in Brüssel

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