Bericht aus Straßburg zur Plenarwoche vom 19.-22. Mai 2008

Beschäftigungspolitik: Mehr Unterstützung für Opfer von Diskriminierung
Am Dienstag hat das Europäische Parlament eine "umfassende Richtlinie" für die Bekämpfung von Diskrimi-nierung gefordert. Das Parlament vertrat die Meinung, dass die geplante Richtlinie zur Verwirklichung des Grundsatzes der Gleichbehandlung außerhalb des Beschäftigungsbereichs jegliche Diskriminierung gemäß Artikel 13 des EG-Vertrages bekämpfen müsse. Das bedeutet, dass jegliche Form der Diskriminierung gleichwertig ist und es somit keine "Diskriminierungs-Hierarchie" gibt. Der Bericht  kritisiert außerdem, dass in einigen Mitgliedsländern die Umsetzung bestehender Richtlinien erhebliche Mängel aufweist. Durch "Ver-stoß- und Nichteinhaltungsverfahren" soll vermehrt Druck auf die Mitgliedsstaaten ausgeübt werden. Zusätz-lich sollen nationale, unabhängige Gremien gebildet werden, die sich mit Gleichstellungsfragen beschäftigen, um den Opfern wirksam helfen zu können. Die Europäische Union muss auch weiterhin die Beschäftigungs-politik, vor allem im Bereich der Chancengleichheit und sozialen Eingliederung, stärken!
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Fortschrittsbericht über die Türkei 2007
Der "Fortschrittsbericht über die Türkei 2007" wurde am 21. Mai vom Europäischen Parlament angenommen. Die Abgeordneten fordern die türkische Regierung auf, ihre Versprechen zu halten und aus der Türkei eine moderne und wohlhabende Demokratie in einem säkularen Staat mit einer pluralistischen Gesellschaft zu ma-chen. Der notwendige Demokratisierungsprozess macht kleine Fortschritte. Hinsichtlich der Forderung nach Religionsfreiheit hat das türkische Parlament das Stiftungsgesetz angenommen. Auch die Situation der Frauen verbesserte sich durch den Schutz vor häuslicher Gewalt und Ehrenmorden. Trotzdem müssen weitere Maß-nahmen getroffen werden. Kaum Fortschritte wurden bei dem Thema der Meinungsfreiheit erzielt. So gab es noch keine gesetzgeberischen Maßnahmen, die sicherstellen, dass die freie Meinungsäußerung und die Presse-freiheit in vollem Umfang garantiert werden. Die Regierung muss stärker gegen Organisationen vorgehen, die Feindseligkeiten insbesondere gegenüber Minderheiten schüren und diejenigen schützen, die bedroht werden. Insgesamt waren die Abgeordneten unzufrieden mit den Entwicklungen in der Türkei und stellten teilweise den Beitritt der Türkei in Frage. Auch ich spreche mich gegen einen Beitritt der Türkei aus. Nach meiner Meinung ist die EU an einem Punkt angelangt, an dem sie absehbar nicht mehr aufnahmefähig ist. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Türkei und auch die EU entwickeln. In jeder Hinsicht sollte ein möglicher Beitritt der Türkei mehr als kritisch betrachtet werden. Weitere Infos finden Sie hier.

Nachbesserungen beim Health Check in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) unabdingbar
In der Sondersitzung des Agrarausschusses am 20. Mai hat die Agrarkommissarin Mariann Fischer-Boel den legislativen Bericht zur Gesundheitsüberprüfung der Gemeinsamen Agrarpolitik (Health Check) vorgestellt. Zwar hat die Kommission einen Teil der vom Parlament geäußerten Forderungen des bereits im März verab-schiedeten Initiativberichts übernommen, wesentliche Punkte müssen aber noch nachgebessert werden. So kri-tisieren wir die vorgeschlagenen Kürzungen der Direktzahlungen von bis zu 22% für die europäischen Land-wirte. Ebenso kritisieren wir das Festhalten der Kommission am Ausstieg aus der Milchquote im Jahre 2015 in der vorgeschlagenen Weise. Um eine "weiche Landung" für die Landwirte zu garantieren, schlägt die Kom-mission eine lineare Quotenerhöhung um 5 mal 1% von 2009 bis 2013 vor. Eine weiche Landung lässt sich aber nicht mit Quotenerhöhungen erreichen. Die vom Parlament bereits mehrfach geforderten Maßnahmen wie die Einführung eines Milchfonds, einer Europäischen Saldierung oder das Abschmelzen der Superabgabe sind von der Kommission allerdings nicht aufgegriffen worden.
Eine reine Liberalisierung trägt nicht dazu bei, die sensiblen Produkte der Agrarmärkte zu stabilisieren. Gera-de bei einem besonders sensiblen Produkt wie der Milch müssen Landwirte eine Chance haben, im Sinne der Nachhaltigkeit zu angemessenen Erzeugerpreisen produzieren zu können. Unsere politische Gesamtverant-wortung ist mehr, als nur mit offenen Märkten den Weg der Liberalisierung zu gehen.
Weitere Infos finden Sie hier.

Ihre Elisabeth Jeggle

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News
Jan
27

Treffen mit Richard Doyle, Präsident des Internationalen Milchwirtschaftsverbandes

Mit dem Kanadier Doyle führte ich ein sehr informatives und interessantes Gespräch über aktuelle Entwicklungen des Milchmarktes sowie über das geplante Handelsabkommen zwischen Kanada und der EU.


Jan
23

Keine Patentierung von landwirtschaftlichen Pflanzen und Nutztieren

CDU Fraktion im Bundestag und CDU Abgeordnete im Europäischen Parlament ziehen an einem Strang


Jan
18

Europäische Stunde am Wirtschaftsgymnasium in Wangen

An diesem Montag besuchte ich das Wirtschaftsgymnasium in Wangen. In einer Fragestunde zu aktuellen europapolitischen Themen versuchte ich die diversen Fragen der Schüler nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten.


Infobriefe
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Besuchergruppen 2012

Service Schule Tettnang am 1. Februar 2012 in Brüssel

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Versorgungsamt Stuttgart am 15. Dezember 2011 in Straßburg

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Schulleiterinnen aus dem Landkreis Biberach am 13. Dezember 2011 in Straßburg

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Europaklasse des Instituts für soziale Berufe Ravensburg am 12. Dezember 2011 in Straßburg

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Sieger des Bundeswettbewerb für landwirtschaftliche Berufe am 22. November 2011 in Brüssel

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Hochschule für Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg am 16. November 2011 in Straßburg

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Gymnasium Aulendorf am 17. November 2011 in Straßburg

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Wirtschaftsgymnasium Wilhelm-Schickard-Schule Tübingen am 16. November 2011 in Straßburg

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Robert- Bosch- Schule Ulm am 15. November 2011 in Straßburg

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St. Klara Rottenburg am 15. November 2011 in Straßburg

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Europa Zentrum Stuttgart am 07. November 2011 in Brüssel

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Hochschule Kehl am 27. Oktober 2011 in Straßburg

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Stipendiaten Mummert-Stiftung am 3. November 2011 in Brüssel

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Gymnasialklasse aus Karlsbad am 26. Oktober 2011 in Straßburg

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Jörg Zürn Gewerbeschule Überlingen am 26. Oktober 2011 in Straßburg

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Rechtsreferendare Tübingen am 25. Oktober 2011 in Straßburg

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Humpisschule Ravensburg am 20. Oktober 2011 in Brüssel

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Vorstände der Volks- und Raiffeisenbanken Ehingenam 17. Oktober 2011 in Brüssel

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CDU Mengen am 13. Oktober 2011 in Brüssel

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Kreistag Reutlingen am 6. Oktober 2011 in Brüssel

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Carl-Lämmle Gymnasium Laupheim am 28. September 2011 in Straßburg

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Ferdinand-von-Steinbeis Schule Reutlingen am 27. September 2011 in Straßburg

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Regierungspräsidium Tübingen am 21. September 2011 in Brüssel

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Gemeinderat Dietenheim am 22. September 2011 in Brüssel

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Bürgerforum Wangen am 20. September 2011 in Brüssel

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Bundesluftfahrtamt am 15. September 2011 in Straßburg

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CDU Allmendingen am 26. August 2011 in Brüssel

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Kepler-Gymnasium Tübingen am 13. Juli 2011 in Brüssel

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Gymnasium Isny am 07. Juli 2011 in Straßburg

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Bischof Sproll Gymnasium Rißegg mit Nobelpreisträger Muhammad Yunus am 06. Juli 2011 in Straßburg

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Bischof Sproll Gymnasium Rißegg am 06. Juli 2011 in Straßburg

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Mathias-Erzberger-Schule Biberach am 04. Juli 2011 in Brüssel

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GWRS Mietingen am 06. Juli 2011 in Straßburg

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Kunstverein Riedlingen, am 23. Juni 2011 in Brüssel

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Junge Union Kreisverband Biberach, am 10. Juni 2011 in Straßburg

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Universität Duisburg-Essen, am 17. Juni 2011 in Brüssel

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Eugen-Bolz-Gymnasium Rottenburg, am 8. Juni 2011 in Straßburg

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Caritasverband Diözese Rottenburg, am 24. Mai 2011

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Deutscher Bundeswehrverband Ulm, am 12. Mai 2011 in Brüssel

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Altenpfleger Friedrichshafen, am 12. Mai 2011 in Straßburg

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Dornier Senioren Friedrichshafen, am 11. Mai 2011 in Straßburg

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Inner Wheel Club Ravensburg, am 11. Mai 2011 in Straßburg

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Mitarbeiter der LEL Schwäbisch-Gmünd, am 14. April in Brüssel

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Besuchergruppe der GIZ, am 13. April in Brüssel

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Mädchengymnasium St. Klara Rottenburg, am 7. April in Straßburg

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Musikverein Binzwangen am 6. April in Straßburg

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Eugen-Bolz-Gymnasium Rottenburg, am 05. April in Straßburg

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Heidegger Gymnasium Meßkirch, am 05. April in Straßburg

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VDL Bundesverband, am 24. März in Brüssel

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CDU Kressbronn, am 17.03.2011 in Brüssel

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offizielle Besuchergruppe aus dem Bezirk Württemberg-Hohenzollern, am 09.03.2011 in Straßburg

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Entwicklungsverband LEV Mittlerer Schwarzwald, am 15.02.2011 in Straßburg

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Ehrenamtlich engagierte Vereine und Gruppen, am 27.01.2011 in Brüssel

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CDU Haigerloch, am 27.01.2011 in Brüssel

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Gastronomieschule Tettnang, am 27.01.11 in Brüssel

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