Infobrief Oktober 2008

Eilmeldung: Jeggle erfolgreich!
Der Milchfonds wurde heute (23. Oktober) vom Europäischem Parlament in Höhe von €600 Mio. in erster Lesung mit großer Zustimmung angenommen!

Sarkozy: "Die Welt braucht ein Europa, das mit einer starken Stimme spricht."
Am Dienstag, 21. Oktober 2008 berichtete der französische Präsident in seiner Funktion als EU-Ratspräsident über das Gipfeltreffen vom 15. und 16. Oktober. In seiner Rede sprach Sarkozy nicht nur über das Thema Finanzkrise, sondern berichtete auch über den russisch-georgischen Konflikt, den Lissabonner Vertrag sowie die Klima- und Energiekrise. Sarkozy machte im Hinblick auf den Konflikt am Kaukasus deutlich, dass es der Verdienst von Europa sei, dass in Georgien die Waffen wieder schweigen. Dazu sagte er, "es ist lange her, dass Europa eine solche Rolle in dieser Art von Konflikt gespielt hat."
In seinen Ausführungen zur Weltfinanzkrise zeigte Sarkozy auf, dass Europa in der größten Finanzkrise seit 1930, die leitende Rolle inne hatte. Er kritisierte, dass Banken mit Steuergeldern spekulieren. In Zeiten der Krise, so Sarkozy, müsse "Europa mit einer Stimme sprechen". Das hat Europa im Rahmen der staatlichen Hilfen für die Finanzmärkte schon bewiesen. Sarkozy lehnte es jedoch vehement ab, von den Zielen zu den Energie- und Klimafragen abzurücken und wegen der "Finanzkrise weniger für die Bekämpfung des Klimawandels" zu tun. Als letzten Punkt sprach Präsident Sarkozy die Zukunft des Lissabonner Vertrags an und betonte dabei die Notwendigkeit schneller Reformen, weil  Europa oftmals eine "kraftvolle und schnelle Antwort parat haben müsse." Das ist durch die bisher halbjährliche Rotation der Ratspräsidentschaft schwer zu bewerkstelligen.
Ich halte Sarkozys Ansätze für richtig. Er vertritt für die EU eine klare Position und leistet damit einen wichtigen Beitrag, um die Stellung Europas in der Welt zu stärken. Durch die gute Zusammenarbeit zwischen der deutschen Kanzlerin Merkel und dem französischen Präsidenten Sarkozy wurden nicht nur die deutsch-französischen Beziehungen innerhalb der EU gestärkt, sondern auch die Europäische Union selbst.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Die aktuelle Finanzkrise
In seinem Bericht vom 9. Oktober hat sich das Europäische Parlament für eine stärkere Regulierung und Beaufsichtigung der Finanzmärkte ausgesprochen. Die aktuelle Finanzkrise zeige, dass die Finanzmärkte weder auf europäischer, noch auf internationaler Ebene hinreichend kontrolliert werden. Das Europäische Parlament empfiehlt gemeinsame Systemrisikomaßnahmen zu entwickeln, bei deren Durchführung die aktive Mitarbeit der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB) vorgesehen ist. Damit soll eine Zusammenarbeit auf allen Ebenen erreicht werden. Ebenfalls wird im Bericht des Europäischen Parlaments die Neuregelung der Beaufsichtigung großer, grenzübergreifender Finanzgruppen gefordert. Über die Bildung solcher Aufsichtsbehörden sowie das Festlegen von Vorkehrungen für die Überwachung der Finanzmarktstabilität auf EU-Ebene soll bis Ende 2008 entschieden werden. Ich halte es für unabdingbar, dass in dieser Krise sinnvolle Möglichkeiten entwickelt werden, um zukünftig den Finanzmarkt vor solchen Akteuren zu schützen, die ohne Skrupel mit dem Geld der Bürger und Bürgerinnen spekulieren.
Ich denke, dass wir, das Europäische Parlament, hierfür die richtige Marschroute vorgelegt haben und hoffe, dass Europa in dieser Krise weiterhin in seiner Meinung einig bleibt. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Donaukonferenz Anfang Oktober in Brüssel
Anfang Oktober fand in Brüssel in der Landesvertretung Baden-Württemberg eine Donaukonferenz statt. Ziel war und ist es, auch in der Europäischen Union das Bewusstsein für den Donauraum zu schärfen. Im Vorfeld der Workshops, an denen ich selbst teilgenommen habe, habe ich mich intensiv mit dieser Initiative des Landes Baden-Württemberg und des Donaubüros Ulm auseinandergesetzt. Meiner Ansicht nach bietet sich hier eine gute Möglichkeit, Zusammenarbeit und Verständnis unter den einzelnen Staaten, durch die die Donau fließt, zu fördern und so ein Bewusstsein füreinander zu schaffen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Ingrid Betancourt spricht vor dem Europäischen Parlament
Am 8. Oktober sprach Ingrid Betancourt vor dem Europäischen Parlament in Brüssel.
Ihre Geschichte verdeutlicht uns einmal mehr, wie wichtig Menschenrechte in der internationalen Gesellschaft sind und ihre Einhaltung angemahnt und gefordert werden muss. Das Aufzeigen von Verfehlungen und Unrecht ist meiner Meinung nach unabdingbar in einer Gemeinschaft, die für sich beansprucht, dass sie auf christlichen Werten basiert. Ingrid Betancourt sprach davon, dass ihr die Anteilnahme der internationalen Gemeinschaft an ihrem Schicksal während ihrer sechseinhalb-jährigen Geiselhaft Kraft gegeben hat, die Erniedrigungen und Leiden zu ertragen. Diese Unterstützung habe ihr geholfen, nie die Hoffnung auf eine Freilassung aufzugeben. Ingrid Betancourt strahlte so viel Kraft und Wille aus, dass sie mich sehr beeindruckt hat.

Ingrid Betancourt wurde am 23. Februar 2002 von der FARC (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens) entführt. Sechseinhalb Jahre später konnten sie und 14 weitere Geiseln befreit werden. Seit ihrer Befreiung hat sich Ingrid Betancourt aktiv für die Freilassung aller verbleibenden Geiseln eingesetzt.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Ihre
Elisabeth Jeggle

PDF-Version

www.eppgroup.eu www.cdu.de
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News
Jan
27

Treffen mit Richard Doyle, Präsident des Internationalen Milchwirtschaftsverbandes

Mit dem Kanadier Doyle führte ich ein sehr informatives und interessantes Gespräch über aktuelle Entwicklungen des Milchmarktes sowie über das geplante Handelsabkommen zwischen Kanada und der EU.


Jan
23

Keine Patentierung von landwirtschaftlichen Pflanzen und Nutztieren

CDU Fraktion im Bundestag und CDU Abgeordnete im Europäischen Parlament ziehen an einem Strang


Jan
18

Europäische Stunde am Wirtschaftsgymnasium in Wangen

An diesem Montag besuchte ich das Wirtschaftsgymnasium in Wangen. In einer Fragestunde zu aktuellen europapolitischen Themen versuchte ich die diversen Fragen der Schüler nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten.


Infobriefe
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Besuchergruppen 2011

Besuchergruppen 2012

Service Schule Tettnang am 1. Februar 2012 in Brüssel

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Versorgungsamt Stuttgart am 15. Dezember 2011 in Straßburg

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Schulleiterinnen aus dem Landkreis Biberach am 13. Dezember 2011 in Straßburg

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Europaklasse des Instituts für soziale Berufe Ravensburg am 12. Dezember 2011 in Straßburg

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Sieger des Bundeswettbewerb für landwirtschaftliche Berufe am 22. November 2011 in Brüssel

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Hochschule für Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg am 16. November 2011 in Straßburg

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Gymnasium Aulendorf am 17. November 2011 in Straßburg

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Wirtschaftsgymnasium Wilhelm-Schickard-Schule Tübingen am 16. November 2011 in Straßburg

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Robert- Bosch- Schule Ulm am 15. November 2011 in Straßburg

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St. Klara Rottenburg am 15. November 2011 in Straßburg

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Europa Zentrum Stuttgart am 07. November 2011 in Brüssel

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Hochschule Kehl am 27. Oktober 2011 in Straßburg

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Stipendiaten Mummert-Stiftung am 3. November 2011 in Brüssel

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Gymnasialklasse aus Karlsbad am 26. Oktober 2011 in Straßburg

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Jörg Zürn Gewerbeschule Überlingen am 26. Oktober 2011 in Straßburg

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Rechtsreferendare Tübingen am 25. Oktober 2011 in Straßburg

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Humpisschule Ravensburg am 20. Oktober 2011 in Brüssel

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Vorstände der Volks- und Raiffeisenbanken Ehingenam 17. Oktober 2011 in Brüssel

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CDU Mengen am 13. Oktober 2011 in Brüssel

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Kreistag Reutlingen am 6. Oktober 2011 in Brüssel

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Carl-Lämmle Gymnasium Laupheim am 28. September 2011 in Straßburg

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Ferdinand-von-Steinbeis Schule Reutlingen am 27. September 2011 in Straßburg

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Regierungspräsidium Tübingen am 21. September 2011 in Brüssel

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Gemeinderat Dietenheim am 22. September 2011 in Brüssel

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Bürgerforum Wangen am 20. September 2011 in Brüssel

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Bundesluftfahrtamt am 15. September 2011 in Straßburg

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CDU Allmendingen am 26. August 2011 in Brüssel

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Kepler-Gymnasium Tübingen am 13. Juli 2011 in Brüssel

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Gymnasium Isny am 07. Juli 2011 in Straßburg

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Bischof Sproll Gymnasium Rißegg mit Nobelpreisträger Muhammad Yunus am 06. Juli 2011 in Straßburg

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Bischof Sproll Gymnasium Rißegg am 06. Juli 2011 in Straßburg

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Mathias-Erzberger-Schule Biberach am 04. Juli 2011 in Brüssel

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GWRS Mietingen am 06. Juli 2011 in Straßburg

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Kunstverein Riedlingen, am 23. Juni 2011 in Brüssel

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Junge Union Kreisverband Biberach, am 10. Juni 2011 in Straßburg

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Universität Duisburg-Essen, am 17. Juni 2011 in Brüssel

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Eugen-Bolz-Gymnasium Rottenburg, am 8. Juni 2011 in Straßburg

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Caritasverband Diözese Rottenburg, am 24. Mai 2011

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Deutscher Bundeswehrverband Ulm, am 12. Mai 2011 in Brüssel

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Altenpfleger Friedrichshafen, am 12. Mai 2011 in Straßburg

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Dornier Senioren Friedrichshafen, am 11. Mai 2011 in Straßburg

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Inner Wheel Club Ravensburg, am 11. Mai 2011 in Straßburg

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Mitarbeiter der LEL Schwäbisch-Gmünd, am 14. April in Brüssel

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Besuchergruppe der GIZ, am 13. April in Brüssel

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Mädchengymnasium St. Klara Rottenburg, am 7. April in Straßburg

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Musikverein Binzwangen am 6. April in Straßburg

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Eugen-Bolz-Gymnasium Rottenburg, am 05. April in Straßburg

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Heidegger Gymnasium Meßkirch, am 05. April in Straßburg

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VDL Bundesverband, am 24. März in Brüssel

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CDU Kressbronn, am 17.03.2011 in Brüssel

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offizielle Besuchergruppe aus dem Bezirk Württemberg-Hohenzollern, am 09.03.2011 in Straßburg

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Entwicklungsverband LEV Mittlerer Schwarzwald, am 15.02.2011 in Straßburg

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Ehrenamtlich engagierte Vereine und Gruppen, am 27.01.2011 in Brüssel

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CDU Haigerloch, am 27.01.2011 in Brüssel

Besuchergruppen 2011

Gastronomieschule Tettnang, am 27.01.11 in Brüssel

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